10. August 2025

Krakau

Polens Perle im Süden

Historische Schätze, lebendige Viertel und kulinarische Entdeckungen

Krakau war unser erster Stopp in Polen – und schon nach wenigen Stunden war klar, warum so viele Freunde und Bekannte von dieser Stadt schwärmen.

Durch die Altstadt mit Geschichte unter den Füßen
Bei einer Stadtführung erkundeten wir die charmante Altstadt, vorbei am Florianstor, entlang prachtvoller Fassaden bis hin zum Großen Marktplatz. Dort liegen die berühmten Tuchhallen, in denen schon vor Jahrhunderten Handel betrieben wurde. Besonders spannend: das unterirdische Museum. Hier kann man auf gepflasterten Straßen vergangener Jahrhunderte spazieren, alte Gewölbekeller sehen und Schmuck- sowie Handwerksfunde aus Ausgrabungen der frühen 2000er Jahre bestaunen – eine Reise tief in die Geschichte der Stadt.

Der große Marktplatz – Herz und Bühne Krakaus
Rund um den Hauptmarkt reihen sich beeindruckende Kirchen wie die Marienkirche mit ihrem berühmten Altar oder die kleine, aber charmante Adalbertkirche. Straßenmusiker, Kutschfahrten und das geschäftige Treiben machen diesen Ort zu einer lebendigen Bühne für Einheimische und Besucher gleichermaßen.

Auf den Spuren des jüdischen Viertels
Ein weiterer Teil der Führung führte uns ins historische jüdische Viertel Kazimierz – heute ein lebendiges Kulturviertel mit kleinen Cafés, Restaurants und Galerien, das dennoch seine bewegte Geschichte spüren lässt.

Kulinarische Momente
Natürlich durfte auch die polnische Küche nicht fehlen. Wir probierten Zapiekanka, das beliebte Streetfood-Baguette, und Żurek, eine herzhafte Sauermehlsuppe, trotz des warmen Sommerabends.

Unter Tage in einer eigenen Welt – Das Salzbergwerk Wieliczka
Nur wenige Kilometer außerhalb von Krakau liegt eines der faszinierendsten Bergwerke der Welt – das Salzbergwerk Wieliczka, seit 1978 UNESCO-Weltkulturerbe. Schon beim Abstieg über die hölzernen Treppen spürt man, wie sich die Luft verändert: kühl, leicht salzig, und mit einer ganz eigenen Stille.

Auf mehreren Ebenen erstreckt sich ein unglaubliches Labyrinth aus über 300 Kilometern Gängen, riesigen Kammern und unterirdischen Seen – alles aus Salz geformt. Beeindruckend sind vor allem die kunstvoll geschnitzten Salzskulpturen, Reliefs und sogar ganze Altäre. Die Krönung: die Kapelle der Heiligen Kinga – eine prächtige, komplett aus Salz gestaltete Kirche, in der noch heute Hochzeiten stattfinden.

Die Bergleute, die hier über Jahrhunderte arbeiteten, hinterließen nicht nur wirtschaftliche Spuren, sondern auch eine beeindruckende Kultur unter Tage. Für uns war der Besuch wie der Eintritt in eine andere Welt – mystisch, monumental und unvergesslich.

Reise und Ziele

2025
Warschau und Krakau – ein kleiner Städtetrip
13. August 2025