Neuf-Brisach

Im Festungsgraben durch den Herbst – ein Spaziergang auf historischen Spuren

Neuf-Brisach liegt nur wenige Kilometer westlich von Freiburg – und ist doch wie eine andere Welt. Die kleine französische Grenzstadt wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als Festungsstadt von Vauban erbaut, einem der bekanntesten Militärarchitekten seiner Zeit. Das Besondere: der achteckige Grundriss, komplett umgeben von Gräben, Bastionen und sternförmigen Wällen – ein Meisterwerk barocker Verteidigungsarchitektur.

Herbstlicht zwischen Wällen, Mauern – und moderner Kunst
Ein perfekter Ort für einen kurzen Herbstausflug: Vom Stadtkern aus führt ein Weg einmal rund um die Festung, durch den alten Graben, vorbei an Bäumen, die in warmen Herbstfarben leuchten.
Zwischen Moos, Backstein und goldenem Laub entdeckt man immer wieder Skulpturen, die über das gesamte Gelände verteilt sind – überraschende, moderne Kontraste zur historischen Kulisse.

Der Spaziergang durch den Graben fühlt sich fast an wie eine kleine Zeitreise – ruhig, entspannt, fast meditativ. Ideal, um den Kopf frei zu bekommen, die Natur zu genießen und dabei ganz nebenbei Kunst und Geschichte miteinander zu verbinden.