3. Januar 2018

Yangon

Eine Stadt zwischen Spiritualität, Alltag und stiller Veränderung

Unsere Reise begann in Rangun (Yangon) – einstige Hauptstadt Myanmars, kulturelles Zentrum und spirituelles Herz des Landes. Wir besuchten die Stadt noch vor dem Militärputsch und dem Erdbeben, was rückblickend diese Eindrücke noch bedeutungsvoller macht.

Erster Stopp – Eintauchen ins Leben
Schon am ersten Tag fuhren wir mit dem legendären Circle Train, der gemächlich durch die Townships rund um Rangun tuckert. Ein echtes Alltagsabenteuer, das einen ehrlichen Blick in das Leben der Menschen bietet: Marktstände direkt an den Gleisen, Kinder, die dem Zug winken, und das geschäftige Treiben in den Vororten.

Farben, Stimmen, Gerüche
Wir besuchten Märkte, schlenderten durch Straßen voller Geräusche, Gewürzdüfte und Lachen. Alte Kolonialgebäude wechseln sich mit Garküchen und modernen Cafés ab – Rangun lebt im Kontrast.

Shwedagon-Pagode und ein Moment der Stille
Am späten Nachmittag führte unser Weg zur Shwedagon-Pagode, dem wohl bedeutendsten Heiligtum Myanmars. Gold glänzend im Sonnenuntergang, überragt sie die Stadt und zieht Pilger wie Reisende magisch an.

Besonders bewegend: ein abendlicher Chor kleiner Novizen – Kinder, die in buddhistischen Klöstern leben und als Samanera (Pali: sāmaṇera) bezeichnet werden. Ihre klaren Stimmen hallten über den Innenhof – ein Moment voller Gänsehaut und Schönheit.

Reise und Ziele

2018
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